Klassen in der Sonderschule

Geringere Klassenschülerzahlen in Sonderschulen

Allen Sonderschulen sind folgende Merkmale gemeinsam:
  • für den Unterricht von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eigens ausgebildete Lehrer/innen;
  • geringere Klassenschülerzahlen mit den Möglichkeiten einer individuellen Förderung;
  • spezifische Methodik und Unterrichtsgegenstände;
  • spezielle Schulausstattung;
  • Einbau therapeutischer Maßnahmen in den Unterricht;
  • homogene Gruppen.

Sie bieten damit neben den Integrationsklassen an Volks- oder Hauptschulen bzw. in der AHS-Unterstufe die Voraussetzungen für eine bestmögliche Förderung der Kinder und helfen, anhaltende Überforderungen, Frustrationen und Schullaufbahnverluste zu vermeiden.

Geringere Klassenschülerzahlen in Sonderschulen

Allen Sonderschulen sind folgende Merkmale gemeinsam:
  • für den Unterricht von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf eigens ausgebildete Lehrer/innen;
  • geringere Klassenschülerzahlen mit den Möglichkeiten einer individuellen Förderung;
  • spezifische Methodik und Unterrichtsgegenstände;
  • spezielle Schulausstattung;
  • Einbau therapeutischer Maßnahmen in den Unterricht;
  • homogene Gruppen.

Sie bieten damit neben den Integrationsklassen an Volks- oder Hauptschulen bzw. in der AHS-Unterstufe die Voraussetzungen für eine bestmögliche Förderung der Kinder und helfen, anhaltende Überforderungen, Frustrationen und Schullaufbahnverluste zu vermeiden.

Integrationsklassen

Integrationsklassen

Integrationsklassen sind pädagogisch besonders effizient, weil sie in der Regel in allen Unterrichtsstunden von einem Lehrerteam geführt werden, das in der Volksschule aus dem (der) Volksschullehrer(in) und dem (der ) Sonderschullehrer(in), in der Hauptschule bzw. AHS-Unterstufe aus jeweils einem (einer) Hauptschullehrer(in) bzw. einem (einer) AHS-Lehrer(in) und einem (einer) Sonderschullehrer(in) besteht. Für die Führung einer solchen Klasse sind im Durchschnitt 4 bis 6 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf erforderlich. Um diese Zahl zu erreichen, können auch Kinder aus Nachbargemeinden integriert werden, wobei allerdings der Schulweg zumutbar sein muss.

Stützlehrerklassen

Stützlehrerklassen

In Stützlehrerklassen (meist im ländlichen Raum) sind nur einzelne Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf integriert, was die sonderpädagogische Unterstützung in allen Gegenständen nicht rechtfertigt. Der Stützlehrereinsatz erfolgt daher - je nach Anzahl der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie Art und Grad der Behinderung - stundenweise.

Kooperative Klassen

Kooperative Klassen

Kooperative Klassen sind Sonderschulklassen, die von einem (einer) Sonderschullehrer(in) geführt werden. Die Kinder solcher Klassen besuchen die jeweilige Klasse der Volksschule, Hauptschule bzw. AHS-Unterstufe in jenen Gegenständen, in denen sie imstande sind, dem Unterricht nach dem entsprechenden Lehrplan zu folgen.

Da die Eltern nun zwar über ein erweitertes Angebot verfügen, gleichzeitig aber auch die Qual der Wahl haben und damit auch das Risiko einer Fehleinschätzung tragen, sollten sie die Serviceleistungen im Beratungs- und Informationsbereich - Amt des Bezirksschulrates, Sonderpädagogische Zentren - nutzen und vor allem die für das Kind in Frage kommenden Angebote prüfen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Sollte sich im Laufe der Schulzeit das gewählte Angebot als nicht (oder nicht mehr) bedürfnisgerecht erweisen, sollte ein Wechsel zu einer Alternative in Betracht gezogen werden.

Auskünfte: Landesschulrat für Salzburg, Abteilung 1, Allgemeines Pflichtschulwesen, Tel. 0662/8042-2344

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